Schwitzen im Gesicht

Gesichtsschweiß bildet sich vorrangig an der Stirn. Vom leicht feuchten Film auf der Haut bis hin zu hinab tropfenden Schweißperlen, die Intensität kann stark variieren und ist auch von äußeren Umständen abhängig.

Schweißbildung beim Sport ist völlig normal. Um Abhilfe zu schaffen eignen sich Stirnbänder. Mit ihnen werden Schweißperlen aufgefangen und können so nicht in die Augen laufen, wo sie zu einem unangenehmen Brennen und Jucken führen. Angenehmer Nebeneffekt dabei ist, dass Haare beim Sport nicht mehr im Gesicht hängen oder kleben.

Was beim Sport natürlich ist kann im Alltag zur emotionalen Belastung werden. Besonders Frauen leiden unter Schweißbildung im Gesicht. Eine feuchte Stirn gilt in der Gesellschaft schnell als unerotisch und wird häufig mit mangelnder Hygiene gleichgesetzt. Damit wird Patienten völlig Unrecht getan und ihre soziale Isolation wird begünstigt.

Not macht erfinderisch und so tragen betroffene Frauen häufig Ponyfrisuren um die Schweißperlen zu verdecken. Unerwünschter Nebeneffekt ist jedoch, dass der Schweiß nicht verdunsten kann und es zu einer noch stärkeren Ausschüttung kommt. Übermäßiges Benutzen von Make Up und Puder verstopft die Poren und kann zu Entzündungen, Akne und Hautirritationen führen.

Ähnlich wie Schweißbildung im Gesicht führt auch Schweiß an den Händen zu einem hohen emotionalen Leidensdruck bei den Betroffenen. Sie vermeiden Situationen in denen sie Fremden die Hand reichen müssen, verstecken ihre Hände in Hosentaschen oder verschränkt hinter dem Rücken und wischen die Handinnenflächen ständig an ihrer Kleidung ab.

Abhilfe schaffen Wechselbäder. Hierzu nimmt man zwei Schüsseln, füllt die eine mit warmem und die andere mit kaltem Wasser und taucht beide Hände abwechselnd immer wieder erst in die eine und dann in die andere Schüssel. Das ganze am Besten zehn mal und täglich wiederholen. Nach einer Woche stellt sich eine erste Besserung ein. Zusätzlich dazu kann man die schwitzenden Handinnnenflächen einmal in der Woche mit Apfelessig abreiben. Dadurch werden die Schweißdrüsen blockiert und die Ausschüttung vermindert. Neben Alternativen Mehtoden gibt es auch spezielle Mittel gegen Schwitzen an den Händen.

Wenn Menschen emotionalem Stress ausgesetzt sind, also zum Beispiel in Prüfungssituationen oder unter Zeitdruck, ist es natürlich, dass die Handinnenfläche zu schwitzen beginnt. Wer weiß, dass er einen solchen Termin vor sich hat, der sollte auf Handcreme verzichten und die Hände nicht zur Faust schließen sondern geöffnet halten. So kann die Feuchtigkeit leichter verdunsten.