Starkes Schwitzen

Schwitzen wird geächtet, jedoch zu unrecht

Starkes Schwitzen wird in unserer heutigen Gesellschaft als mangelnde Körperhygiene wahrgenommen. Dies obwohl die Schweißabsonderung ein lebensnotwendiger Vorgang ist, der dazu dient die Körpertemperatur zu regulieren. Der Körpergeruch soll desweiteren ein bei der Partnerwahl zumeist unterbewusst beeinflussender Faktor sein.

Wissenschaftlich betrachtet handelt es sich bei beim Schweißsekret um eine saure, salzige mit etwas Harnstoff versetzte Substanz. Zunächst ist das Sekret geruchslos, welches jedoch durch Bakterien zersetzt wird und daurch erst zu seinen „stinkenden“ Eigenschaften gelangt.


Körpergeruch

Der durch die den Schweiß zersetzenden Baktieren enstehende Körpergeruch ist individuell unterschiedlich. Jeder hat seine eigene Duftnote und auch die Intensität des Geruchs ist von Person zu Person unterschiedlich. Dabei hat dies zunächst nichts mit mangelnder Korperhygiene zu tun. Gerade dieser Irrglaube stigmatisiert viele an starkem Körpergeruch leidende Betroffene.

Vor allem im Bereich der Achseln kommt die Bakterienbildung vermehrt vor. Dieses Feuchtgebiet bietet sich nahzu dazu an ein Eldorado für eine Bakterienhochburg zu sein.

Suhlen, hecheln und schwitzen

Nicht nur wir Menschen sind mit der Funktion des Schwitzens ausgestattet. Auch in der Tierwelt  beispielweise Pferde oder Affen schwitzen. Auch Sie sind mit dieser lebensnotwenidgen Funktion ausgestattet, damit Ihre Körpertemperatur reguliert werden kann. Anderen Tiere hingegen sind mit anderen Mechanismen ausgestattet; So müssen sich Schweine bspw. zur Kühlung im Dreck suhlen, Hunde und Vögel hecheln um vor dem Hitzeschlag bewahrt zu werden.

Regulierung der Temperatur beim Menschen

Beim Menschen dienen verschiedene Mechanismen zur Körperkühlung. Durch eine stärkere Durchblutung der Hände und Füße wird die Temperatur reguliert und wenn dies nicht ausreicht, kommt die Transpiration ins Spiel. Wenn die Körpertemperatur beim Sport weiterhin ansteigt dienen vom Körper gesandte Signale wie Ermüdung als „Notbremse“ vor dem Hitzeschlag.